Aktuelles

  • https://pixabay.com/de/photos/jassen-kartenspiel-tradition-spiel-1690375/ | © anncapictures

    Publiziert am 07.10.2026

    Jass- und Spielnachmittag

    Mittwoch, 14. Oktober 2026, 14.00-17.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Jassen, spielen oder einfach sein und plaudern beim Kaffee. Alle sind herzlich willkommen.

  • caritas | © caritas

    Publiziert am 01.10.2026

    Digi-Treff mit Kurzinput

    Donnerstag, 15. Oktober 2026, 16.00 - 17.45 Uhr, Zentralbibliothek, Bielstrasse 39, Solothurn.

    Thema: SBB-App

  • martina jaggi | © martina jaggi

    Publiziert am 04.10.2026

    Gedenkfeier - für Menschen, die um ein Kind trauern

    Sonntag, 18. Oktober 2025, 16.00 Uhr, Friedhof St. Katharinen.

    Ein Segen sein.

  •  Unsprash von WordSwag  | ©  Rimond Klavins

    Publiziert am 11.10.2026

    Ankerpunkt-Gottesdienst

    Sonntag, 25. Oktober 2026, 10.30 Uhr in der Kirche St. Niklaus.

    Unser Gast beim nähsten Ankerpunkt ist Andrea Bürgi, Leiterin Hospiz Solothurn.

  • www.sternsinger.de | © © Gabriele Pohl, ReclameBüro / Kindermissionswerk

    Publiziert am 11.10.2026

    Laternen basteln St. Martin

    Mittwoch, 4. November 2026, 14.00-16.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Herzliche Einladung zum St. Martin-Laternen basteln. - Anmeldeschluss ist am 25. Oktober.

  • https://pixabay.com/de/photos/topf-nudeln-teigwaren-lebensmittel-3909716/ | © rita e.

    Publiziert am 13.10.2026

    Mittagstisch St. Marien

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 12.00 Uhr, Pfarreiheim St. Marien Solothurn.

    Zäme ässe – zäme si. Jeweils am letzten Dienstag im Monat. 

Nächste Gottesdienste

Unser Kirchenblatt

St. Peters Kapelle | © annina schmidiger

Im Kirchenblatt der römisch-katholischen Pfarreien im Kanton Solothurn können Sie aktuelle Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen, Impulse und Gedanken nachlesen.

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Leitartikel vom 4. Oktober bis 31. Oktober

Pilgern. Entdecken. Erleben.

In diesen Tagen findet die Pastoralraumreise (11. – 18. Oktober) nach Rom und Assisi statt. Bei dieser Reise entdecken wir verschiedene Orte, unter anderem auch einige der berühmten Pilgerkirchen in Rom wie z. B. San Paolo fuori le mura, Santa Maria Maggiore oder natürlich die Basilica San Pietro.

Menschen pilgern seit frühester Zeit. Bereits in der Antike reisten die Menschen an heilige Stätten, und auch die Christen entdeckten ab dem 4. Jahrhundert die Orte, an denen man der Märtyrer gedachte, oder die Wirkungsorte von Jesus. Aus dem Mittelalter ist das Pilgern nicht wegzudenken, und auch heute liegt das Pilgern im Trend bei Jung und Alt.

Wer zu Fuss pilgert, erlebt Momente der Entschleunigung und die Zeit zur Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Glauben. Aber auch wer sich nicht auf einen Fussmarsch wie den Jakobsweg oder die Via Francigena macht, hat die Möglichkeit, sich beim Besuch von Pilger stätten mit dem Glauben auseinanderzusetzen, in Gebet oder Andacht Ruhe und Stärkung zu finden.

Zudem ermöglicht der Besuch von Pilgerstätten auch, ein historisches Bewusstsein zu entwickeln. Oft bieten uns diese Orte einen Einblick in die Architektur und Kunst von damals und so auch in das Glaubensverständnis und das Leben der Menschen dieser Zeit.

So ist die Santa Maria Maggiore z. B. eines der bedeutendsten und ältesten Marienheiligtümer in Europa. Die Architektur der Kirche hat den frühchristlichen Grundriss bewahrt. Der Legende nach soll Maria dem Patrizier Johannes und dem Papst Liberius im Traum erschienen sein und durch Schnee angezeigt haben, auf welchem römischen Hügel eine Kirche ihr zu Ehren errichtet werden soll.

Mich persönlich fasziniert es immer wieder, wie die Menschen damals ihrer Religiosität und ihrem Glauben in diesen besonderen Bauten und Kunstwerken Raum gegeben haben. Wie viel Hingabe von Handwerkern und Künstlern in kleinste Details von Mosaiken und Wandbildern investiert wurde oder welche besondere Raumwirkung die Architekten durch Positionierung von Säulen und Fenstern erzeugt haben.

Es sind Zeugnisse, die bis in die heutige Zeit wirken und den Menschen Zugang zum Glauben eröffnen.

Zudem sind diese Orte auch eine Einladung, sich mit dem persönlichen Glauben und der Spiritualität auseinanderzusetzen.
Annina Schmidiger Spielmann, Religionspädagogin RPI