Religionsunterricht

Unterricht auf zwei Säulen

Religion und Glaube sind nicht einfach Erkenntnisse, welche die «Wissenden» den «Unwissenden» weitergeben. Glaubenswahrheiten müssen gemeinsam entdeckt und gefeiert werden.

Am Religionsunterricht sind viele beteiligt: Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Grosseltern und Paten sowie Religionslehrer, Seelsorger und Pfarreiangehörige. Es ist uns daher ein grosses Anliegen, den Unterricht in Verbindung mit dem übrigen Leben der Pfarreigemeinschaft zu gestalten.

 

Erste Säule: Ökumenischer Religionsunterricht am Lernort Schule.

Der Religionsunterricht ist auf allen Schulstufen ökumenisch und es geht dabei um mehr als eine reine Wissensvermittlung. Die Religionslehrkräfte versuchen die Schülerinnen und Schüler darin zu bestärken, ihr Leben mit Zuversicht anzugehen und darauf zu vertrauen, dass sie im Leben bestehen können. Sie wollen den Kindern und Jugendlichen Vertrauen in sich und andere vermitteln und ihnen Mut machen, auf andere Menschen zuzugehen. Nicht nur durch ihren Unterricht, sondern auch durch ihr persönliches Vorbild versuchen die Religionslehrkräfte, die Worte Glaube, Hoffnung und Liebe mit Leben zu füllen.

 

Zweite Säule: Konfessioneller Unterricht für römisch-katholische Kinder am Lernort Pfarrei.

Zu der zweiten Säule für die römisch-katholischen Kinder gehören die Erstkommunionvorbereitung in der dritten Klasse und der Versöhnungsweg in der vierten Klasse.