Auflösung der Frauengemeinschaft St. Ursen

Frauengemeinschaft2Am Donnerstag, 21.Februar 2019 trafen sich 75 Frauen zur
143. Generalversammlung
der Frauengemeinschaft St. Ursen im Alten
Spital. Es war eine Versammlung der besonderen Art, so war doch schon
im Vorfeld klar, dass der Vorstand an dieser GV den Antrag auf Auflösung
des Vereins stellen wird. Bereits vor einem Jahr hat der Vorstand
die Frauen informiert, dass eine Weiterführung des Vereins nicht mehr
möglich sei. Denn für alle Vorstandsfrauen war klar, dass sie ihr Amt
nur noch für ein Jahr erfüllen möchten. Da dem Verein schon seit
Längerem Nachwuchs fehlt, war es nicht möglich, Nachfolgerinnen
für den Vorstand zu finden.
An der Generalversammlung durften die Frauen dennoch auf ein
schönes, gelungenes und von Gemeinschaft geprägtes Vereinsjahr
zurückblicken. Sowohl auf dem meditativen Spaziergang durch die
Einsiedelei als auch bei der Gemeinschaftsfeier oder beim «Nüssli und
Bänzli» waren viele Frauen dabei und haben die Zeit genossen. Besonders
stolz dürfen die Frauen auf den Basar sein, der auch im vergangenen
Vereinsjahr wieder viel Geld einbrachte, das an verschiedene
Institutionen und Hilfswerke weitergegeben wurde.


Trotz der Auflösung des Vereins ist es den Frauen wichtig, weiterhin ein
Netzwerk zu haben und gemeinsame Anlässe zu erleben. So haben sie
sich entschlossen, auch künftig in der Pfarrei aktiv zu sein und durch
ein Adressnetzwerk, über das Informationen und Ideen ausgetauscht
werden, Kontakt zu halten. Und selbstverständlich werden wir Sie
weiterhin im «Kirchenblatt» auf Anlässe aufmerksam machen, die von
Frauen aus unserer Pfarrei organisiert sind. Wir freuen uns über
Frauen, die Initiative zeigen und etwas organisieren möchten und über
Frauen, die weiterhin Angebote besuchen. Es bleiben uns auch Angebote
erhalten; so werden weiterhin Frauen am ersten Mittwoch im
Monat den Gottesdienst gestalten und die Shibashi-Gruppe trifft sich
nach wie vor einmal im Monat.


Ich bedanke mich hiermit bei allen Frauen, die sich in den vergangenen
Jahren für die Frauengemeinschaft St. Ursen eingesetzt haben und zu
einer lebendigen Gemeinschaft beigetragen haben. Dank ihnen wurde
viel Gutes geleistet und viele Frauen haben sich in unserer Pfarrei zu
Hause und getragen gefühlt.

Carole Imboden